Wer kennt das nicht? Die Immobiliensuche in Berlin oder anderen Metropolen kann ziemlich schnell anstrengend werden: Hat man endlich auf einer der sämtlichen Immobilienportale eine Wunschimmobilie gefunden, steht eine Massenbesichtigung am anderen Ende der Stadt zuvor, die meist ohnehin chancenlos ist. Das kostet neben Nerven auch einiges an Zeit. Oben drauf kommt eine Marge für den Makler, die für Normalverdiener oftmals sehr teuer ist. Der Kampf um begehrte Wohnungen gestaltet sich vielmals als langwierig, intransparent und unfair. Doch muss das so sein?

Die Misstände in der Immobilienbranche und das persönliche Immobiliengesuch in Berlin kombiniert mit hervorragenden Erfahrungen bei auctionata –  Livestream-Auktionshaus und Versandhändler für Luxusobjekte, brachten die Idee von Condaro.com zum blühen und motivierten mich dazu, den Immobilienkauf in Metropolenregionen neu zu strukturieren: Condaro.com hat es sich zum Ziel gemacht Transparenz zurück in der Immobilienkauf bringen. Denn: Transparenz führt zu mehr Fairness als die deutsche Mauschelkultur der Immobilienbranche. Qualitätsobjekte sollen in einem fair strukturierten Bieterverfahren verkauft werden. Sämtliche Informationen und das Erleben der Immobilie sollen online zugänglich sein und der Immobilienkauf damit effizienter gestaltet werden. Eine professionelle, digitale Aufbereitung der Immobilien soll einen detaillierten Einblick gewährleisten.

Traumhaft wäre dabei auch zukünftige eine Costumer Journey, die mit Hilfe von digitalen Lösungen wie Virtual Reality durch Navvis (https://www.navvis.com/) oder Ogulo (http://www.ogulo.de/) in 3d Immobilien online erlebbar und virtuell begehbar macht. Genial wäre es zudem, wenn jeder verifizierte Interessent, den Besichtigungstermin selbst durchführen könnte, zu einer Zeit, die ihm am meisten entspricht. Möglich machen könnte das zukünftige die Integration von Kiwi (https://kiwi.ki/), ein Schlüsselbundersatz, der es erlaubt über Wireless-Technologien Türen zu öffnen.

Aber nicht nur die Intransparenz auf Seite der Verkäufer führt  im Kaufbereich zur Verärgerung der gegenüberliegenden Seite, sondern auch auf Seite der Käufer herrscht oftmals hohe Unklarheit. Kunden erwarten Besichtigungstermine ohne sich vorab zu verifizieren, ob sie als Käufer auch wirklich die nötigen Ressourcen besitzen, um den Kauf letztendlich tätigen zu können. Auch diese Seite des Immobilienhandels muss transparenter werden. Im Mietmarkt funktioniert das bereits: Der Kunde muss meist private Informationen über Einkünfte und Mietschuldenfreiheit von sich Preis geben, um überhaupt als potentieller Mieter in Frage zu kommen. Aus diesem Grund werden bei Condaro.com alle Interessenten zunächst verifiziert, bevor Sie auf ein Angebot bieten können.

Die größten Herausforderungen von Condaro.com liegt in der Überzeugung von Immobilieneigentümern, ihre Immobilien in einem neuem Format  anzubieten. Viele fürchten unnötigerweise das “Verbrennen einer Immobilie”. Bieterverfahren stehen wir Deutsche bisher noch skeptischer gegenüber als andere Länder – auch das zählt zu einen der Herausforderungen: deutschen Käufern die Angst vor der Online-Ersteigerung von Immobilien zu nehmen.

Die Angst ist jedoch unbegründet, denn: Sofern sich die angebotenen Produkte in einem fairen Preisniveau bewegen, sorgt eine Auktion bei nachgefragten Produkten generell für eine faire Preisgestaltung – eigentlich eine Win- Win Situation für beide Parteien.

Im Kunstbereich ist der Verkauf von weitaus teureren Wertgegeständen ein Qualitätsmerkmal. Wieso also nicht in Zukunft auch für Immobilien?

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Gastbeitrag: Sonja Kury und Condaro

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